Unter Hochspannungswiderstand versteht man eine Widerstandskomponente, die in Dickschichttechnologie hergestellt wird und Spannungen von mehreren tausend Volt oder sogar Hunderten von Kilovolt standhalten kann. Normalerweise wird hochreine Aluminiumoxidkeramik als Substrat verwendet, eine Widerstandspaste (die Metalloxide wie Ruthenium, Silber und Palladium enthält) auf die Oberfläche gedruckt, einem Hochtemperatursintern unterzogen, um die Widerstandsschicht zu bilden, und dann mit einer Glasglasur oder einer Schutzschicht aus organischem Silizium bedeckt. Die beiden Enden sind Metallelektroden. Aufgrund der gleichmäßigen Widerstandsschicht und des Fehlens einer Wicklungsstruktur von Dickschichtwiderständen weisen sie eine extrem niedrige Induktivität und Kapazität auf, wodurch sie für Hochspannungs-, Hochfrequenz- und Impulsanwendungen geeignet sind.RST Electricbietet verschiedene Arten vonDickschichtwiderstände. Bitte kommen Sie vorbei und lassen Sie sich zum Kauf beraten!
Maximale Betriebsspannung (z. B. 10 kV, 20 kV, 50 kV); Spannungsfestigkeit (typischerweise das 1,5-fache oder mehr der Betriebsspannung); Widerstandsbereich (100 Ω bis 100 GΩ); Genauigkeit (±1 % bis ±10 %); Temperaturkoeffizient (bis zu ±50 ppm/℃); Nennleistung (0,5 W bis 500 W, begrenzt durch Oberflächenkriechstrom und Wärmeableitung); Spannungskoeffizient (VCR, die Rate der Widerstandsänderung mit der Spannung, Hochspannungs-Dickschichtwiderstände erfordern VCR < ±1 %). Um einen Hochspannungsdurchschlag zu verhindern, werden in der Regel mehrere Schneidschlitze auf der Oberfläche des Hochspannungswiderstands angebracht, um die Kriechstrecke zu erhöhen, oder an beiden Enden des Widerstands wird eine gewölbte Schürzenstruktur hinzugefügt (ähnlich wie bei Hochspannungsisolatoren). Zu den Verpackungsformen gehören axiale Leitungen (ähnlich wie zylindrisch) oder verschraubte Ausführungen (für hohe Leistung).
Spannungsteiler-Rückkopplungsnetzwerke von Hochspannungsstromversorgungen (z. B. Röntgengeräte, elektrostatisches Sprühen, Teilchenbeschleuniger); Hochspannungstastköpfe für Oszilloskope; Entladewiderstände von Hochspannungskondensatoren; Impulsabsorption in Geräten wie Mückenschutzmitteln und Gaszündern; Hochspannungsprüfgeräte.
Auswahlschwerpunkt:
1) Die maximale Betriebsspannung muss größer sein als die Spitzenspannung im Stromkreis (unter Berücksichtigung transienter Überspannung);
2) ESD-Abstand: Berechnet auf der Grundlage des Verschmutzungsgrads und der Betriebsspannung. Normalerweise sind pro 1 kV ein ESD-Abstand von 1–2 mm erforderlich.
3) Impulstoleranz: In Hochspannungskreisen treten häufig scharfe Impulse auf, daher muss die Nennenergie des Einzelimpulses des Widerstands bestätigt werden.
4) Einfluss der Luftfeuchtigkeit: Oberflächenfeuchtigkeit unter Hochspannung kann zu Störungen führen. Daher ist es notwendig, einen feuchtigkeitsbeständigen Anstrich aufzutragen oder eine versiegelte Verpackung zu wählen.