Der röhrenförmige Drahtwiderstand ist eine traditionelle, aber immer noch weit verbreitete Hochleistungswiderstandskomponente. Seine Struktur umfasst das gleichmäßige Aufwickeln von Widerstandsdrähten aus Legierungen (z. B. Kupfer-Nickel-, Kupfer-Mangan- oder Nickel-Chrom-Legierung) auf ein hochreines Keramikrohr (Aluminiumoxid oder Talkporzellan), wobei die beiden Enden durch Metallkappen oder Schraubklemmen herausgeführt werden. Die Oberfläche ist mit einer Schicht hochtemperaturbeständiger isolierender und flammhemmender Farbe (organisches Silikonharz oder Epoxidharz) beschichtet. Diese Konstruktion verleiht dem Widerstand eine extrem hohe Hitzebeständigkeit, mechanische Festigkeit und Langzeitstabilität. Das Keramikrohr dient nicht nur als Gerüst, sondern hilft auch bei der Wärmeableitung, da Keramikmaterialien eine bessere Wärmeleitfähigkeit als gewöhnliche Kunststoffe haben und Temperaturen von bis zu 300–500 °C standhalten, ohne zu erweichen.
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Der Leistungsbereich reicht von wenigen Watt bis zu mehreren Kilowatt (typischerweise 20 W bis 15 kW), während die Widerstandswerte von 0,1 Ω bis zu mehreren hundert kΩ reichen. Die Genauigkeit beträgt typischerweise ±5 % oder ±10 %, obwohl auch hochpräzise Grade von ±1 % erhältlich sind. Aufgrund ihrer gewickelten Bauweise weisen diese Widerstände eine relativ hohe Induktivität auf und sind daher für Hochfrequenzschaltungen ungeeignet; Sie eignen sich jedoch ideal für Stromversorgungs-, Brems-, Vorlade-, Entlade- und Pufferanwendungen, die bei Netzfrequenzen oder niedrigen Frequenzen (<1 kHz) betrieben werden. Der Hauptvorteil von rohrförmigen Drahtwiderständen ist ihre robuste Überlastfähigkeit; Sie können kurzzeitige Überspannungen bis zum Zehnfachen ihrer Nennleistung ohne Beschädigung überstehen. Darüber hinaus weist ihr Widerstandswert eine minimale Temperaturschwankung auf (mit einem typischen Temperaturkoeffizienten von ±50 bis ±300 ppm/°C). Die Oberflächenbeschichtung muss der Flammschutznorm UL94 V-0 entsprechen und auch unter Hochtemperaturbedingungen frei von Rissen oder Abblättern bleiben.
Eingangsstoßbegrenzung für Schaltnetzteil (Alternative zum NTC-Thermistor, aber drahtgewickelter Widerstand ist stoßfester), Vorladeschaltung für DC-Bus des Frequenzumrichters, Entladewiderstand für Hochspannungskondensator, Shunt-Widerstand für Schweißmaschine, Ausgangsleistungswiderstand (Dummy-Load) für Audio-Leistungsverstärker, Bremswiderstand für Aufzug usw. In industriellen Schaltschränken wird der Rohrdrahtwiderstand häufig als Heizelement in Entfeuchtungsheizgeräten verwendet.
1) Leistung: Berechnen Sie I²R basierend auf dem Dauerstrom im Stromkreis und lassen Sie einen Spielraum von mindestens 50 %.
2) Widerstand: Bestimmen Sie ihn gemäß dem Ohmschen Gesetz und dem angestrebten Spannungsabfall;
3) Nennspannung: Die Kriechstrecke zwischen den Metallstützen an beiden Enden des Keramikrohrs muss den Sicherheitsstandards (z. B. UL- und CE-Anforderungen) entsprechen.
4) Installationsmethode: Kann horizontal oder vertikal installiert werden. Sorgen Sie jedoch für eine gute Belüftung, um einen Wärmestau zu vermeiden.